Sauerampfer

Ampfer von ampharo (sauer), Rumex, es gibt etwa 200 Arten des
Sauerampfers, die meist ausdauernd sind. Sie haben grüne oder rötliche
Blätter, und im Allgemeinen schöne Blüten. Der Rumex acetosa wächst in
Europa, Asien , Nordamerika, im Kapland und in Chile auf Wiesen und
Matten. Die Blätter enthalten Oxalsäure. Der Römische oder Schildampfer
(Rumex scutatus), eine Schutt- und Geröllhaltenpflanze, wird als
französischer oder römischer Spinat angebaut. Der südeuropäische und
westasiatische Gartenampfer (Gemüseampfer, Englischer Spinat, Rumex
patientia) ist ebenso eine Gemüsepflanze wie der Alpenampfer (Rumex
alpinus), der in den Zentral- und Südalpen wächst.

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Der Sauerampfer hat eine lange Geschichte. Er war bereits den Pharaonen
bekannt und wird noch heute in der ägyptischen Küche verwendet. Die
alten Griechen und Römer nutzten seine Säure als Verdauungshilfe nach
zu fetten und gehaltvollen Speisen.

Die bekanntesten Gerichte aus der französischen Küche sind wohl die
Sauerampfersuppe, Lachs mit Sauerampfersauce und Ragoût fin mit
Sauerampfer. Er wird zu hellen und dunklen Fleischsorten, Fisch aller
Art, Meeresfrüchten, Tomaten sowie Gurken verwendet. Pürierter
Sauerampfer ist eine ausgezeichnete Basis für Saucen zu pochiertem
Fisch oder Eiern. Seine Säure (Oxalsäure) wirkt als Zartmacher für
zähes Fleisch. Das Fleisch wird einfach vor dem Schmoren mit
Sauerampferblätter umwickelt. Ein Salat aus frischem Sauerampfer mit
Kerbel hinterläßt einen tollen Geschmack. Er ist ein Bestandteil der
Frankfurter grünen Sauce.

Seine Blätter sind reich an Kalzium, Eisen und an Vitamin A und C.

Salbei

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Der Name wurde aus dem lateinischen salus (Gesundheit), salvia, abgeleitet.

Salbei ist in den Mittelmeerländer zu Hause. Ihm wurden im Altertum
heilende Eigenschaften nachgesagt, und lange Zeit wurde es für
medizinische Zwecke verwendet, bevor es Eingang in die Küche fand.

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Die Italiener würzen damit vor allem Kalbsleber und -fleisch, die
Deutschen Aal und die Franzosen Schwein-, Kalbfleisch und einige
Wurstwaren, es wird in den Küchen des vorderen Orient, England und
Griechenland, dort auch als Tee, genutzt. Eines der bekanntesten
Rezepte ist Saltimbocca.

Salbei kann man gut mit den Gewürzen Rosmarin, Thymian, Oregano, Petersilie
und Lorbeerblatt kombinieren.

Getrockneter Salbei hat eine stärkere Würzkraft als frischer. Er
sollte kurz vor der Blüte geschnitten werden und an einem warmen,
luftigen Ort zum Trocknen aufgehängt werden.

Er wirkt antibakteriell, hilft gegen Magenbeschwerden, Blähungen und Durchfall,
lindert Hals- und Zahnfleischentzündungen, löst Krämpfe und verringert übermäßiges
Schwitzen. Für Tees und Tinkturen werden meist die Blätter der Echten Salbei
[Salvia officinalis] verwendet. Die Inhaltsstoffe des stattlichen Muskateller-Salbei
[Salvia sclarea] sind ähnlich zu bewerten.

Wikipedia/Salbei